Villefranche-sur-Mer bedeutet Freitstaat, weil damals die Leute mit der Zusicherung der Steuerfreiheit gelockt wurden, um wieder ans Meer zu ziehen. Schon im Altertum war der Hafen bedeutend für die Ligurier, da sie Handelsbeziehungen mit den damals ansässigen Griechen auf dem Cap Ferrat betrieben.
1557 ließ der Herzog Emmanuel-Phillippe von Savoyen die Festung und den Hafen ausbauen. Heute kann man in der Festung das Musée Volti, dass Werke des einheimischen Künstlers Volti beherbergt und das Musée Goetz-Boumeester (beide Juli/Aug. tgl. 9:00 – 12:00, 15:00 – 18:00, Sept. – Juni 10:00 – 12:00, 14:00 – 17:00) mit Werken von Henri Goetz, Christine Boumeester, Picasso, Miró und Hartung.
In der Nähe des Hafens befindet sich die Kapelle St. Pierre (Frühjahr Di – So 9:30 – 12:00, 15:00 – 19:00, Sommer Di – So 10:00 – 12:00, 16:00 – 20:30, Herbst/Winter Di – So 9:30 – 12:00, 14:00 – 18:00, 15. Nov.-15.Dez. geschlossen), die die Fischer früher als Lagerhalle genutzt haben. 1957 gestaltete der Künstler Jean Cocteau die Kapelle neu.